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Kinder- und Jugendschutz aktiv in Freizeit- und Bildungsangeboten

29. Juni 2026

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Wer Freizeiten, Probenwochenenden oder Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche organisiert, trägt Verantwortung: für sichere Abläufe, klare Strukturen und einen bewussten Umgang mit möglichen Risikosituationen. Genau hier setzt die Arbeit der Kreismusikjugend (KMJ) Soest bei ihren Aktionen an.

Im Rahmen einer Fortbildung der VMB Jugend hat sich der Vorstand der KMJ Soest intensiv mit dem Thema Kinder- und Jugendschutz beschäftigt – mit einem klaren Fokus auf die eigene Praxis. Wie lassen sich Freizeit- und Bildungsangebote so gestalten, dass Risiken früh erkannt werden? Was bedeutet sicheres Handeln im konkreten Veranstaltungsalltag? Und wie wird Schutz nicht nur geplant, sondern tatsächlich gelebt?  Ach ja, und wie ist das eigentlich mit Grenzverletzungen zwischen den Teilnehmenden.

Anhand typischer Situationen aus der Jugendarbeit – etwa in Gruppenphasen, bei Aufsichtssituationen oder in herausfordernden Dynamiken innerhalb von Freizeitaktionen – wurden konkrete Handlungsmöglichkeiten erarbeitet. Dabei ging es nicht um Theorie, sondern um die Umsetzung im Alltag. Dabei wurden konkrete Herausforderungen besprochen: Wie erkenne ich kritische Entwicklungen frühzeitig? Wie gehe ich mit Konflikten innerhalb einer Gruppe um? Und wie kann ich als Leitungsperson Sicherheit und klare Strukturen schaffen,

Das bestehende Schutzkonzept der VMB Jugend sowie dazugehörige Materialien und Arbeitshilfen wurden dabei gezielt auf die eigene Arbeit übertragen und kritisch auf ihre Anwendbarkeit in der Praxis geprüft und Anregungen für weitere Materialien und Vorlagen gegeben.

Die Kreismusikjugend Soest organisiert seit vielen Jahren Freizeit- und Bildungsangebote für den musikalischen Nachwuchs im VMB.nrw Kreisverband Soest. Dazu gehören neben Ausflügen und Freizeitaktionen auch Seminare wie Erste-Hilfe-Kurse oder Anti-Mobbing-Workshops. Als Untergliederung der VMB Jugend entwickelt sie ihre Angebote kontinuierlich weiter – immer mit dem Anspruch, Sicherheit und Qualität miteinander zu verbinden.

Für den Kreisjugendvorstand bedeutet das konkret: Das Schutzkonzept ist keine Zusatzaufgabe, sondern Teil der  Veranstaltungsplanung. Es hilft dabei, Entscheidungen sicher zu treffen, Verantwortung klar zu verteilen und handlungsfähig zu bleiben – auch in unerwarteten Situationen.

„Ein Schutzkonzept entfaltet seine Wirkung erst dann, wenn es im Verbands- und Vereinsalltag gelebt wird“, erklärt Anke Wamser, 

Ziel ist es, sichere Räume zu gestalten, in denen Kinder und Jugendliche nicht nur geschützt sind, sondern sich wohlfühlen, Gemeinschaft erleben und sich persönlich entfalten können – auf Freizeiten, in Seminaren und im gesamten Verbandsleben.

© Bilder: VMB Jugend

Anke Wamser
Mobil: 0151 44933823
Mail: a.wamser@vmb-jugend.nrw

eindrücke von unseren Aktionen